Die Regionen Sobotka und Dolní Bousov: Von Sobotka rund um Prachov

Sobotka

náměstí Míru, Sobotka, 507 43

Mittelschwieriger Ausflug – 20 km.

SOBOTKA, nám. – Stéblovice (3 km) – Podhůra (4 km) – Mladějov (6 km) Pařez (10 km) – Na Stájích (10,5 km) – Hotel Skalní město (11,5 km) Prachov (12,5 km) Brada (14 km) – Kbelnice (17 km) JIČÍN (19,5 km)

Die Regionen Sobotka und Dolní Bousov bilden den Übergang von den Elbniederungen in das Hügelland der Region Jičín mit ihren Felsenregionen, Burgen und Schlössern. Gleich in der Stadt Sobotka können Sie das zauberhafte Barockschlösschen Humprecht besuchen, unweit davon eine der besterhalten gotischen Burgen – die Burg Kost und das angrenzende Naturschutzgebiet – das romantische Tal Plakánek. Die Stadt Sobotka selbst ist eine Stadt mit einer langen Kulturtradition mit einem städtischen Denkmalschutzgebiet, sowohl mit erhalten gebliebenen Gebäuden mit volkstümlicher Architektur, als auch mit Beispielen der klassizistischen und funktionalistischen Architektur. Die Region Dolní Bousov war früher eine Fischzuchtregion mit mehr als fünfzig Wasserflächen. In der gesamten Region finden sich zahlreiche Beispiele erhalten gebliebener volkstümlicher Architektur – gezimmerte Häuser des isergebirglichen Typus und eine einzigartige Auswahl gezimmerter Glockentürme. Nördlich und südlich beider Städte erstrecken sich weite und ruhige Wälder. Die Landschaft der gesamten Region ist leicht wellig und insbesondere für Fahrradtouren bestens geeignet.

Sobotka  – eine Stadt mit einer bedeutenden Geschichte und kultureller Tradition – das südliche Tor in die Region Böhmisches Paradies - (Festival der tschechischen Sprache und Literatur, Jahrmarkt, Festival für Kunstgewerbe, städtische Denkmalzone), volkstümliche Architektur (Šolcův statek - Bauernhof, Gansův dům – hist. Hausklassizistische und funktionalistische Architektur, städtebaulich wertvoller Hauptplatz (mit dem Geburtshaus und dem Museum des tschechischen Dichters Frána Šrámek), Dom der hl. Maria Magdalena, der Friedhof mit Gräbern bedeutender Söhne der Stadt, der DichterFrána Šrámek und Václav Šolc. Oberhalb des Friedhofs in einem Waldpark befindet sich das Jagdschloss Humprecht aus dem 17. Jahrhundert. Städtisches Freibad.

Pařez  – der Felsen, auf dem die Ruine einer Felsenburg steht, ist durch eine Felskluft in zwei Bereiche geteilt. Am westlichen Rand der Burg stand ein Turm mit einem Tor, zu dem eine Holzbrücke führte. Das Gelände ist frei zugänglich.

Prachov  – Ortschaft, deren „Familiensilber“ die Felsformation Prachovské skály ist. An einem der Eingänge befindet sich das Naturmuseum Böhmisches Paradies (Muzeum přírody Český ráj).

Prachovské skály  – Felsformation; ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in Tschechien. Die einzigartige Felsenstadt mit hohen Felsentürmen und tiefen Felsspalten entstand durch die Erosion der angehobenen Sandsteinplatte. Zwei Wanderrundgänge mit Aussichtsorten. Lehrpfad Prachovské skály (Prachauer Felsen) mit 11 Stationen.

Brada  – Hügel mit spärlichen Burgruinenresten. Im Jahr 1866 stand hier eine Artilleriestellung der österreichischen Armee, die den Vormarsch der Preußen nach Jičín aufhalten sollte. Am Gipfel stehen ein Kreuz und die Skulpturen der hl. Petrus und Paulus, die Schutzheiligen dieser Schlacht. Aus der gleichen Zeit stammt auch das Steinkreuz, das den Opfern dieses Krieges gewidmet ist. Es befindet sich neben dem barocken, hölzernen, prismenförmigen Glockenturm, der zusammen mit der frühgotischen Kirche am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Rumcajsova jeskyně („Räuberhöhle“) benannt nach der Märchenfigur des Räubers „Rumcajs“.

Jičín – Albrecht von Wallenstein machte die Stadt zum Mittelpunkt seiner Herrschaft. Die Stadt behielt bis heute ihren historischen Charakter(städtische Denkmalzone) und sie ist gleichfalls ein Bestandteil der in Europa einzigartigen barocken Landschaftsgestaltung. Das historische Stadtzentrum bildet der mit Arkaden umgebene Hauptplatz. Eine Reihe historischer Denkmäler, Barockschloss (heute Museum, ), die Kirche des hl. Jakob dem Älteren, der beliebte Aussichtsort Valdická brána. Die Kinder verbinden mit der Stadt die Märchengestalt des Räubers Rumcajs „Fürchtenix“ – hier kann man seine Schusterwerkstatt und eine Ausstellung über den Autor der Märchen - Radek Pilař besuchen.Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Aussichtsturm Milohlídka, die Wallenstein-Loggia, die Synagoge und der Hügel Zebín. Renoviertes Schwimmbad Kníže.

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