Burgen und Burgruinen: Burgruinen

Die Kumburk, früher auch Goldenberk oder Kolmburk genannt, gründeten am Anfang des 14. Jhs. die Herren von Wartenberg auf dem kegelartigem Hügel bei Nová Paka.

Infolge eines rasanten Umbaus wissen wir wenig von ihrer ursprünglichen Gestalt. Auf der nordöstlichen Seite ist der Rest vielleicht von einem Mantelwall, der den gesamten Kern umzog. Die hiesige Artilleriebefestigung bedeutet eine der wichtigsten Erklärungen der Anstrengungen nach aktiver Artillerieverteidigung aus der Zeit um die Mitte des 15. Jhs. Seit 1621 war Kumburk im Besitz von Albrecht von Wallenstein. Nach seiner Ermordung wechselten die Besitzer und nach 1658 wurde sie teilweise zerstört. Und doch gehört Kumburk heute zu unseren bemerkenswerten Burgen.

Kuriosität: In der Burg hat die Gedenktafel mit Auskunft zum dortigen Besuch von K. H. Mácha ihren Platz.

Zugang: Der kürzeste Fußweg führt von der Eisenbahnstation Syřenov zur gelben Markierung (3 km). Der Ausgang kann auch von Nová und Stará Paka (4 km) oder von der beliebten roten Markierung von Ploužnice (7 km) erfolgen. Mit dem Wagen fahren wir von Jičín in Richtung Lomnice und hinter Valdice in der Ortschaft Těšín biegen wir nach Soběraz ab, weiter in die Wälder von Bradlec über Kumburský Újezd zur Gaststätte Na Klepandě.

Die Burg ist frei zugänglich. Führungen nach telefonischer Voranmeldung möglich.

Lage: 5 km westlich von Nová Paka

Anmeldung